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  • Subject area(s): Hospitality
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  • Published on: 15th October 2019
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1 Das Lautsystem

1.1 Von der Atmung über die Stimme bis zur Sprache

Um einen Dialekt beziehungsweise eine Sprache zu sprechen, benötigt man eine Stimme.

Am Anfang gab es die Atmung. Sie dient vorrangig zum Gasaustausch, da jeder Muskel, jedes Organ und jede Zelle Sauerstoff zum Leben benötigt, um die gesamten Funktionen optimal auszuführen. Man unterscheidet bei der Atmung zwischen zwei verschiedenen Atemwegen. Bei den oberen Atemwegen, sind die Nasenhöhle, die Nasennebenhöhlen, die Mundhöhle, der Kehlkopf und der Rachen gemeint und bei den unteren Atemwegen spricht man von der Lunge mit ihren vielzähligen Verästelungen und der Luftröhre.

Der Sauerstoff gelangt bei der Inspiration (Einatmung) über den Mund- und Nasenraum, den Kehlkopf und der Luftröhre in die Lunge, die aus zwei Lungenflügeln und fünf Lungenlappen besteht.  Mit ihren mehreren Millionen Lungenbläschen (Alveolen), die an den kleinsten Verästelungen des Bronchialsystems liegen, ist die Lunge direkt mit den Blutgefäßen verbunden. In diesem Bereich des Körpers findet schlussendlich dann der Gasaustausch statt, folglich die Aufnahme von Sauerstoff in den Blutgefäßen und die Abgabe von Kohlenstoffdioxid, welches bei der Exspiration (Ausatmung) vom Körper hinaustransportiert wird.

Mit ihren mehreren Funktionen hat die Lunge eine sehr große Aufgabe im menschlichen Körper. In der Lunge erzeugt und im Hals und Mund klanglich geformt entsteht die Stimme. Durch das Streifen der Stimmlippen im Inneren des Kehlkopfes werden Schwingungen erzeugt und der sogenannte Grundton wird erzeugt. Doch nicht nur diese „Werkzeuge“ werden benötigt, sondern auch die Zwerchfellmuskulatur, die Luftröhre, der Rachen, der Kehlkopf, die Mundhöhle und auch der Nasenraum sind essentiell. Eine Verstärkung des Grundtons der Stimme erfolgt in den Hohlräumen, die sich oberhalb der Stimmlippen befinden und auch „Ansatzrohr“ oder „Vokaltrakt“ genannt werden.

Ohne, wie oben bereits erwähnt, den Luftstrom beziehungsweise die Atmung ist dieser ganze Vorgang jedoch nicht möglich. Die primäre Aufgabe der Atmung ist, wie bereits erwähnt, den Körper mit Sauerstoff zu versorgen und bei der Ausatmung des Sauerstoffes entsteht der hörbare Ton, indem die Atemluft über den Kehlkopf fließt und durch die Stimmritze ausweicht. Somit ist ebenso die Lunge nicht ganz unwichtig für die Stimme. Durch das Herabziehen bei der Kontraktion des Zwerchfells, einem muskulösen Organ, entsteht ein größerer Resonanzraum. Der gesamte Vorgang wird in der Medulla oblongata, einem Teil des Stammhirnes gesteuert.   Die stimmhaften Laute, auch Vokale genannt, und die Konsonanten, wie zum Beispiel „h“ und „m“ definieren die Sprache. Bei einer kompletten Schließung der Stimmlippen spricht man von stimmlosen Tönen, die beim Flüstern entstehen.

Zwischen 1,7 und 2,4 Zentimeter Länge weisen die Stimmbänder von Frauen und Männern auf. Auf Höhe und Lautstärke der Stimme haben die Stimmlippen großen Einfluss, und zwar werden sie dabei verschieden stark gespannt. Durch den Kehlkopf werden aber nur die Töne und keine verständliche Sprache erzeugt Durch die Bewegung von Lippen, Zähnen und Zunge wird das Ansatzrohr im Mund verändert und es werden Buchstaben erzeugt. So haben die Zähne bei einem „a“ einen größeren Abstand als bei einem „i“. Schlussendlich werden die Grundtöne zu mehreren einzelnen Bausteinen umgewandelt und die Sprache entsteht.

1.2 Phonetik und Phonologie

Beim folgenden Kapitel beziehe ich mich auf die Arbeit von Karl-Heinz Wagner über die Phonetik und Phonologie auf der Seite der Universität Bremen.

Für viele gleichklingend bestehen doch mehrere Unterschiede zwischen diesen beiden Begriffen. Beide Wörter enthalten das griechische Wort φψνή (pho:ne:), was „Laut, Stimme“ bedeutet. Somit ist ersichtlich, dass sich beide Begriffe mit Lauten, insbesondere solchen Lauten, die Menschen mit ihren Sprachwerkzeugen erzeugen, beschäftigen. Einer Wörterbuchdefinition zufolge ist die Lautlehre ein „Teilgebiet der Sprachwissenschaft“ und somit beschäftigt sie sich mit der Erzeugung der Laute in den Sprechwerkzeugen, der Entwicklung und der Geschichte, der Phonetik, und der Funktion in den sprachlichen Systemen, auch Phonologie genannt.

Phonologie wird jedoch umgangssprachlich mit zwei Bedeutungen angesehen. Einerseits als ein Begriff für die gesamte Lautlehre und andererseits für die Teildisziplin, welche sich wie bereits oben beschrieben mit der Funktion in den sprachlichen Systemen befasst.

Die Phonetik befasst sich primär mit der Beschreibung und Klassifizierung von Lauten, welche der Mensch durch seine Stimme von sich gibt. Klassifiziert wird größtenteils über eine Beschreibung von den physiologischen Mechanismen, welche benötigt werden, um einen Laut zu bilden. Im Gegensatz dazu beschäftigt sich die Phonologie mit der Lautverwendung in der Sprache. Dabei stellen sich Phonologen mehrere Fragen. Zum Beispiel wie die Laute in der menschlichen Sprache verteilt werden, welche Funktionen Laute haben und wie sich Sprachen manche Laute zunutze machen.

Allgemein gesehen, ist der wissenschaftliche Aspekt der Phonologie und Phonetik heutzutage nicht mehr wegzudenken, da sie sehr essentiell für die heutige Wirtschaft ist. Gemeint ist damit, dass es heutzutage eine ganze Reihe an verschiedenen Geräten und Anwendungsmöglichkeiten gibt, welche sprachlich eingeschränkten Menschen eine sehr große Hilfe sind. Zum Beispiel sind hier die Diktiergeräte, sogenannte maschinelle Verarbeitungen gesprochener Sprache, zu nennen, die ohne die Vorkenntnisse von Lauten und Sprache nicht existieren würden. Diese Geräte können durchgehend gesprochene Sprache in einen geschriebenen Text verändern. Bei der Entwicklung von solchen Systemen steht das lautliche im Vordergrund. Gesicherte und geschulte Kenntnisse in der Sprache sind bei solchen Erfindungen stark vorausgesetzt und natürlich auch notwendig.

Ein englischer Philologe, Phonetiker und Linguist namens Henry Sweet stellte das Lautsystem vor 100 Jahren als unentbehrliche Grundlage aller Sprachstudien, egal ob sie nun rein theoretisch oder auch praktisch veranlagt seien, und trifft mit diesen Worten genau auf den Punkt. Denn wie könnte sonst die Sprache weitergegeben und analysiert werden, wenn sich niemand genauestens mit dieser Wissenschaft beschäftigen würde, und sich die Zeit nimmt, Unterschiede und Auffälligkeiten herauszufinden.

Wie bereits vorhergehend beschrieben, kann eine Sprache nur durch die Stimme entstehen. Bei der Phonetik d.h. Lehre von den sprachlichen Lauten wird unterschieden zwischen der Artikulationsstelle und der Artikulationsart. Bei der Artikulationsstelle wird beschrieben, womit sich der Mensch artikulieren kann. So zählen der Gaumen, die Zähne und die Lippen zu den primär bekannten Artikulationsmöglichkeiten. Zweitens gibt es auch die Artikulationsart, bei der unterschieden wird, wie man sich artikuliert. Geht der Luftstrom durch die Nase spricht man von einer Nasalen Artikulationsart, bei einem Passieren des Luftstroms durch eine Engstelle nennt man dies eine Laterale Artikulationsart und wird der Verschluss so geöffnet, dass die Engstelle erhalten bleibt wird dies als Affrikate Artikulationsart beschrieben.

1.3 Allgemeines zum Lautsystem

Im Gesamten gibt es mehrere IPA-Alphabete (IPA = Internationales Phonetisches Alphabet). Heute noch wird diese Schreibweise in vielen Lexika und Wörterbüchern verwendet und erleichtert somit vielen Menschen das Lernen einer Fremdsprache oder das richtige Aussprechen des Wortes.

Aber schon in der Geschichte waren die Schreibweise und die Aussprache besonders wichtig. Karl Richard Lepsius setzte beispielsweise den Grundstein mit der Idee, ein Alphabet zu entwickeln, welches alle Sprachen der Welt, speziell aber die afrikanische Sprache, übersichtlich und klar darstellen soll, was heute als Phonologie bezeichnet wird.

Um genau zu sein, befasst sie sich mit den unter einem linguistischen Aspekt stehenden Sprachlauten und wird mit der Lautform analysiert. Diese wird folgendermaßen definiert: „Der Terminus Form meint die abstrakten Strukturen oder Relationsgeflechte, die der Substanz durch die Sprache „übergestülpt“ werden. Die Substanz wird durch die Sprache geformt […]“, was bedeuten soll, dass sich die Lautform nicht nur im Gesamten unterscheidet, sondern auch im Einzelnen. Die Substanz wird hier wörtlich mit dem materiellen Stoff beschrieben, aus dem die Sprache besteht, das heißt Schallwellen bei gesprochener Sprache und Schriftzeichen bei der geschriebenen Sprache.

1.4 Die Lautsprache in dieser Diplomarbeit

Das Lautsystem in dieser Diplomarbeit wurde mit dem Germanisten Egon Kühebacher in einem Interview genauestens besprochen und analysiert und so kristallisierte sich mit der Zeit eine angenehm verständliche und ohne besondere Vorkenntnisse erforderliche Lautschrift heraus, welche nachstehend genauer erklärt wird und mithilfe einer Tabelle übersichtlich und klar dargestellt wird.

Obwohl es sich um ein und denselben Buchstaben handelt, wobei man nicht nur von Vokalen (a, e, i, o und u) spricht, sondern auch von den Konsonanten, gibt es starke Unterschiede, welche beim Lesen weniger, jedoch beim Aussprechen stärker auffallen. Unterschieden wird bei den Vokalen zwischen den offen und geschlossen ausgesprochenen Vokalen. Bei offenen Selbstlauten wird das Kiefer weiter geöffnet als bei den geschlossenen und dies wird am besten mit folgendem Beispiel erklärt. Bei dem Wort „stecken“ wird der Mund weiter geöffnet, was man im Gegensatz zu dem Wort „Lied“ bei dem sich der Winkel der Kiefer zueinander wesentlich kleiner hält. Die Vokale werden in dieser Arbeit, wenn sie lang ausgesprochen werden mit einem Strich über dem Vokal zum Beispiel „ā“ und bei einem kurz ausgesprochenen Selbstlaut „a“ angeführt. Bei einem offen ausgesprochenen Vokal wird dieser mit einem sogenannten „Häkchen“ an der Unterseite etwa „ą“ gekennzeichnet. Gegensätzlich dazu wird ein geschlossener Selbstlaut mit dem normalen „a“ beschrieben. In der untenstehenden Tabelle sind jeweils ein Vokal, ein Konsonant und ein Zwielaut übersichtlich und gut erkennbar aufgelistet.

1.5 Der Germanist Egon Kühebacher

Er ist ein angesehener Sprachwissenschaftler aus Innichen und die Ansprechperson bezüglich Dialektfragen in dieser Diplomarbeit. Egon Kühebacher, geboren 1934 in Innichen, ist nicht nur begeistert von der Sprache, sondern auch ein Historiker und Germanist, mit einem enormen Wissen, welches heutzutage nicht in jedem Repertoire eines Sprachwissenschaftlers steht. Er hat jahrelange Erfahrung und teilt diese auch gerne mit jedem Interessenten. Er besuchte das Vinzentinum in Brixen und nach dem Franziskanergymnasium in Bozen studierte der Innichner Germanistik, vergleichende Sprachwissenschaft, Geschichte, Kunstgeschichte und Philosophie an der Universität Innsbruck. Im Jahre 1959 machte er den Doktor mit einer Analyse über die Pustertaler Dialekte. Weitere wichtige Lebensereignisse und Lebensabschnitte sind seine Arbeit als Lehrbeauftragter der Innsbrucker Universität bis zum Jahr 1964, die Mitarbeit im Institut Deutscher Sprachatlas in Marburg an der Lahn, welche 1967 endet und auch die Arbeit im Südtiroler Kulturinstitut und zuletzt die Anstellung im Südtiroler Landesarchiv, wo er bis zu seiner Pensionierung 1998 arbeitete. Als Verfasser vieler Bücher wie dem „Tiroler Sprachatlas“ und zahlreicher weiterer wissenschaftlichen Büchern über etliche Themen ist er weitgehend bekannt.

2 Innichen

2.1 Das Dorf früher und heute

Mit 3305 Einwohnern ist die Marktgemeinde Innichen im gesamten Südtiroler Pustertal und über die Grenzen hinaus bekannt. Das Dorf befindet sich in der Region Trentino-Südtirol und in der Provinz Bozen. Im Norden und Osten an Österreich angrenzend wurde das gesamte Südtirol ab dem ersten Weltkrieg zum italienischen Staatsgebiet erklärt und somit nicht mehr unter der Führung der Österreich-Ungarischen Armee. Die Fraktionen, welche heute zu Innichen gehören jedoch bis 1929 selbstständige Gemeinden waren, heißen Vierschach, Winnebach und Innichberg.

Schon im vierten Jahrhundert vor Christus konnte man keltische Stämme in dieser Gegend vorfinden und konnte dort nicht nur Viehzucht, sondern auch Ackerbau beobachten. Der Name „Innichen“, welcher von den keltischen Stämmen kommt, bedeutet von dem keltischen Substrat, die Sprache der Kelten, „Gebiet des Indius“. Ungefähr elf Jahrhunderte später wurden die Provinzen Rätien und Noricum und damit auch die Gegend Innichen von den Römern erobert. Zu dieser Zeit führte die Römerstraße, namens Via Iulia Augusta durch dieses Gebiet und so wurde mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit die Militärstation Littamum von Römern errichtet.

Im Jahre 769 nach Christus stellte Herzog Tassilo III. von einem Abt namens Atto von Scharnitz ein Stück Land zur Verfügung, mit der Forderung, ein Benediktinerkloster mit dem Grund für eine Missionierung zu gründen. Folglich entstand das Dorf Innichen, und ist somit eine der ältesten Ansiedelungen und auch das altertümlichste Stift Tirols. Die Gemeinde war bis zum Ersten Weltkrieg, wie bereits oben erwähnt unter der Führung der Österreich-Ungarischen Armee. Noch heute kann man das Denkmal, welches italienische Faschisten nach dem Ersten Weltkrieg errichtet haben, das sogenannte Beinhaus besichtigen.

Nicht nur das Beinhaus ist eine Sehenswürdigkeit in Innichen, sondern auch Baudenkmäler wie der Bahnhof, die Pfarrkirche St. Michael und das Rathaus sind jahrelang bestehende Bauten, die das Dorf besitzt.

Eine Frage, die wir uns des Öfteren gestellt haben, ist, welche Sprache in einem Dorf wie diesem eigentlich gesprochen wird. Über 85 Prozent der Einwohner beherrschen und sprechen die deutsche Sprache und weitere 14 Prozent drücken sich mit Italienisch aus. Der Rest spricht Ladinisch.

Doch nicht nur geschichtlich hat Innichen einiges an interessanten Daten zu bieten. Auch im Tourismus und Fremdenverkehr kann sich das Dorf sehen lassen. In den Sommermonaten kann man sich auf den Bergen mit Wanderungen und Klettertouren erholen und entspannen, und falls dies nicht im Interesse des Urlaubers steht, kann auch auf vielen verschiedenen Radwegen die Gegend erkundet werden. Im Winter ist es möglich, in vielen verschiedenen umliegenden Schigebieten die schneesicheren Pisten kennen und lieben zu lernen und auch das Langlaufen ist, dank des Anschlusses an das Loipennetz des Hochpustertales, ein Erlebnis. Eislaufen und die Schneeschuhwanderung oder Skitouren gehen ist ebenfalls im Dorf möglich. Im letzten Jahr verzeichnete so die Gemeinde, laut der Statistik der 25. Vollversammlung des Tourismusvereins Innichen am 10. November 2016, vom Zeitraum des ersten Novembers bis zum 31. Oktober 515.335 gemeldete Übernachtungen aufgeteilt auf 105.912 Ankünfte. Alles in allem bedeutet das, dass die Ankünfte um 5,12 Prozent und die Nächtigungen um 4,73 Prozent gestiegen sind. Weitere touristisch wichtige Zahlen aus der Statistik sind, dass obwohl Innichen zu Italien gehört, 77,10 Prozent italienische Gäste verzeichnet.

2.1.1 Unterpunkt des zweiten Kapitels (FVL Überschrift 3)

3 Broschüre

3.1 Adobe InDesign

3.1.1 Desktop-Publishing

Der Begriff Desktop-Publishing ist übersetzt „Publizieren vom Schreibtisch aus“ und bedeutet, dass es eine Vorstufentechnik für die Erstellung diverser Druckmedien wie Zeitungen, Broschüren, Magazinen und Büchern ist. Dabei umfasst es alle Vorarbeiten, welche nötig sind, um am Ende ein Druckmedium in der Hand zu halten. Von der Erstellung des Grundlayouts, über die Textaufbereitung mit vielen verschiedenen Werkzeugen, zum Beispiel Schriftarten, Schriftgrößen, Fettgraden, das Spacing der Buchstaben und viele weitere bis zur Filmbelichtung schaffen die Programme alles, was das Herz begehrt. Auch über das Einbinden von Grafiken und Fotos muss sich der Nutzer keine Sorgen machen. Mit dem Programm Word schafft man vieles dieser Sachen aber sobald Text und Grafiken aufeinanderstoßen, merkt man, dass dieses Programm nicht für das Desktop-Publishing gedacht ist. Programme, die dafür sehr gut geeignet sind, ist die Freeware namens „Scribus“ und das Adobe Programm mit dem Namen „InDesign“, welches für die Broschüre als Beilage dieser Diplomarbeit verwendet wurde, und in den folgenden Kapiteln genauer erklärt wird.

3.1.2 Das Unternehmen Adobe

Dass Adobe vielerorts bekannt ist und die perfekten Programme für Fotografen, Grafiker und Unternehmen parat hat ist keine Neuigkeit, aber was genau ist Adobe eigentlich?

1982 von John Warnock und Charles Geschke gegründet, wächst das US-amerikanische Unternehmen täglich. Benannt nach einem Fluss namens Adobe Creek, welcher hinter Warnocks Haus verlief, ist das Unternehmen heute nicht mehr wegzudenken. In Schulen und Universitäten wird weitgehend nur mit Adobe gearbeitet und auch sonst, sind die, nicht gerade preisgünstigen, Programme immer wieder in Haushalten zu finden, da das Unternehmen mit Qualität überzeugt.

3.1.3 Einführung in das Programm

Das Programm InDesign ist, so wie jedes Adobe Programm aufgebaut. Öffnet man die Anwendung, sieht man auf dem Homescreen bereits die Menüleiste, die Werkzeugleiste, verschiedene Bedienfeldgruppen und in der Mitte die Auswahl zur Erstellung neuer Dokumente oder aber auch das Öffnen der zuletzt verwendeten Projekte.

3.2 Farbwahl

Bei der Broschüre stand für uns Tradition, bäuerliche Kultur und ein einfaches aber dennoch überzeugendes Layout im Mittelpunkt. Die Farben, die wir in der Broschüre verwenden, sind schwarz, rot und grün und damit haben wir uns an die Wappen von Innichen und Obertilliach gehalten, die größtenteils rot sind, wobei Innichen auch einen Teil grün aufweist. Trotz des Willens, Farben ins Spiel zu bringen, sind sie dezent auf jeder Seite streifenähnlich angeordnet und so verwirren sie den Leser nicht und lassen die Broschüre nicht farblos erscheinen.

Doch wobei muss man bei einer guten Farbwahl achten? Das menschliche Auge reagiert auf Licht- und Farbreize. In diesem Sehorgan befinden sich die Stäbchen und die Zäpfchen, zwei Arten von Sensoren. Während die Zäpfchen auf die Farben reagieren, sind die Stäbchen empfindlich gegenüber dem Licht. Durch eine Mischung dieser Farbreize kann der Mensch bis zu fünf Millionen Farbnuancen unterscheiden und liegt damit ziemlich deutlich unter dem theoretischen Wert von 16,7 Millionen Farben in einem Truecolor-Bild.

Bei den Farben unterscheidet man zwischen dem additiven und dem subtraktiven Farbmodell. Die additive Farbmischung wird auch RGB-Modell genannt, und das aufgrund dessen, dass die 3 Grundfarben, Rot, Grün und Blau, addiert die Farbe Weiß ergeben, wie es in der untenstehenden Abbildung gut ersichtlich dargestellt ist.

Bei dem CMYK-Farbmodell, die sogenannte subtraktive Farbmischung, ist das Verfahren umgekehrt, wie beim vorherigen Modell. Hier werden die drei Grundfarben, Cyan, Magenta und Yellow (Gelb) übereinandergelegt und ergeben die Farbe Schwarz.

Das Wichtigste ist, abhängig von den vielen verschiedenen abgestimmten Farben, immer noch, dass der Kontrast stimmt. So lassen sich Texte bei denen die Schrift schwarz und der Hintergrund weiß ist, leichter lesen, als Texte mit roter Schrift auf blauem Hintergrund. Ziel der Farbwahl ist es, dass sich der Leser so wenig wie möglich anstrengen muss, und sich nicht unwohl fühlt beim Lesen, denn dies kann schnell zu einem Unlustgefühl führen und das Interesse auf das Schriftstück vermindern.

Pastellfarben nimmt das Auge als friedliche Farben wahr, und kann sich gut auf diese einstellen. Solche Farben sind aber meist besser als Hintergrundfarben geeignet und starke Farben mit einer hohen Deckkraft eignen sich besser als Schriftfarben.

3.3 Schriftartenwahl

Wie bei der Farbwahl, sollte auch die Schrift dezent, aber aussagekräftig sein. Hier haben wir uns bei der Broschüre für eine dekorative Schriftart für das Titelblatt und die Überschriften entschieden und für eine Serifenschrift im Text. Unsere Schriftarten, die wir verwenden heißen für die Überschriften „Old English Text MD“ und für den Text „------“.

Dekorative Schriften zeichnen sich durch ihre verschnörkelten und meist weit ausschweifenden Buchstaben aus. Ein weiteres Merkmal für diese Schriften ist, dass solche Schriftarten meist von Grund auf fetter sind und sich so schon ohne irgendwelche andere Formatierungsarten und farblichen Veränderungen vom Text abheben.

Leicht lesbare Schriften kennzeichnen sich dadurch, dass auch ein langer Text leicht und angenehm zu lesen ist und das Auge nicht überanstrengt. Hier unterscheidet man zwischen Serifen und Serifenlosen Schriften. Bei Ersteren ist am Ende des Buchstabenbalkens ein Querstrich zu sehen, welche man bei Letzteren nicht sieht. Die bekannteste Schriftart für Serifenschriften ist „Times New Roman“ und für die serifenlose Version ist es „Calibri“. Durch eine kleine Serife wirkt der Text altertümlicher und härter, im Gegensatz zu Schriften ohne Serifen, welche eine modernere und freundlichere Ausstrahlung haben.

Serifenlose Schriften kamen bei der Broschüre nicht infrage, weil explizit darauf geachtet wurde, Kultur und Tradition auch beim Layout nicht hintenanzustellen, sondern im Vordergrund auszuführen und somit die Dörfer Obertilliach und Innichen so gut wie möglich auch im Text zu repräsentieren.

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