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  • Subject area(s): Marketing
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  • Published on: 14th September 2019
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Die Deutsche Telekom zeichnet sich als Deutschlands größtes Telekommunikationsunternehmen mit Hauptsitz in Bonn und rund 217.350 Mitarbeitern weltweit, von denen 101.901 in Deutschland arbeiten, aus.  Das Unternehmen entstammt aus der Privatisierung der öffentlich-rechtlichen Deutschen Bundespost TELEKOM im Jahre 1995.  Durch den ersten Börsengang wurde auch die T-Aktie bekannt. Die Bundesrepublik Deutschland hat weiterhin eine Beteiligung von 14,5 % und 17,4 % gehören der staatlich kontrollierten KfW (Kreditanstalt für Wiederaufbau) Bankengruppe. Die restlichen 68,1 % sind auf dem freien Markt zu erwerben.

Die Kunden der Deutschen Telekom kommen sowohl aus dem Privat- als auch aus dem Unternehmensbereich. Für die Privatkunden sowie für kleine und mittlere Geschäftskunden ist die Tochtergesellschaft Telekom Deutschland GmbH mit rund 68.600 Mitarbeitern zuständig.

Die Deutsche Telekom erstreckt sich auf über 50 Länder, wobei Europa und die USA mit einer eigenen Netzinfrastruktur ausgestattet sind. Neben der Telekom Deutschland GmbH hat die Deutsche Telekom AG weitere Tochtergesellschaften und Beteiligungen auf fünf Kontinenten, wie z. B. Telekom Europa, T-Mobile US und T-Systems.

2.2 Die drei Börsengänge

Ein Blick in die historische Entwicklung erklärt den Werdegang des europäischen Marktführers. Die Deutsche Telekom hatte in der Vergangenheit drei Börsengänge. Im Folgenden werden diese näher erläutert.

2.2.1 Erster Börsengang – DT1, 18.11.1995

Die Privatisierung der Deutschen Telekom aus der öffentlich-rechtlichen Deutschen Bundespost TELEKOM hat die deutschen Unternehmen für den Kapitalmarkt geöffnet. Das Ziel dabei war, zum einen durch eine Kapitalerhöhung eine Eigenkapitalverbesserung zu indizieren, zum anderen Deutschland im Finanzwesen neu zu positionieren. Um dies zu bewerkstelligen, wurden den Privataktionären gewisse Vorteile versprochen, wodurch das Handeln mit Aktien sich attraktiver gestaltete. Der private Interessent hatte kostenlosen Zugang zu den wichtigsten Informationen rund um den Aktienhandel, über das Unternehmen und dessen Aktienangebot. Außerdem erhielten Privatanleger einen Preisnachlass, wodurch der Preis von 14,57 Euro auf 14,32 Euro sank, sowie Treuaktien aus einem Bonus-Programm. Der Gesamterlös aus dieser erfolgreichen Strategie betrug 10 Mrd. Euro.

2.2.2 Zweiter Börsengang – DT2, 28.06.1999

Durch den 2. Börsengang hatten alle Euro-Teilnehmerstaaten die Chance sich an der T-Aktie zu beteiligen. Auch die neuen Interessenten hatten wie unter DT1 den Vorteil eines Preisnachlasses und Treue-Aktien. Die Aktie kostete zu diesem Zeitpunkt 39,50 Euro. Auf internationaler Ebene wurde auf sieben verschiedenen Sprachen im Fernsehen, Radio und auch im Internet für die T-Aktie geworben. Diese Marketing-Kampagne in Verbindung zu dem Anreiz-Paket erbrachte der AG einen weiteren Gesamterlös von 10,8 Mrd. Euro.

2.2.3 Dritter Börsengang – DT3, 19.06.2000

Im 3. Börsengang wurde ein weiteres Mal die Zielgruppe der T-Aktie erweitert. Neben den Euro-Staaten hatten ab dem Zeitpunkt auch die Vereinigten Staaten, Kanada und Japan sowie weitere Staaten Zugang zur T-Aktie. Die Deutsche Telekom verschaffte sich mit der erfolgsversprechenden Kombination aus gesenktem Kaufpreis (zu dem Zeitpunkt Preis der Aktie: 66,50 Euro) und Treue-Aktien einen Gesamterlös von 13 Mrd. Euro. Der Platzierungserlös ging anders als bei den vorherigen Börsengängen an die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW). Die Deutsche Telekom positionierte sich dadurch in der Branche der Telekommunikation zum Unternehmen mit der breitesten Aktionärsbasis und zur Gesellschaft mit dem größten Anteil von Aktionären außerhalb des eigenen Heimatlandes.

Die Börsengänge führten in Deutschland zu einem Aktienboom. Im Jahre 2000 wurde der Höchstpreis von 103,50 Euro erreicht. Doch danach erfolgte eine starke Rezession, die zu einer dauerhaften Depression führte. Diese Entwicklung ist auf eine unklare Unternehmenspolitik zurückzuführen, die in Verbindung zu riskanten Firmenzukäufe nochmal verschlimmert wurde. Seit diesem Zeitpunkt beträgt die T-Aktie im Durchschnitt einen Wert von ca. 16 Euro.  Neben den hohen Verlusten der Aktienanleger führte der Abstieg der T-Aktie zu einer geschädigten Aktienkultur in Deutschland. Heute noch entscheiden sich viele Deutsche für ein Spar- oder Tagesgeldkonto und gegen Wertpapiere.

2.3 Die Deutsche Telekom 2018

Weltweit belegt die Deutsche Telekom den sechsten Platz in der Telekommunikationsbranche, mit einem Umsatz von 73,1 Mrd. Euro im Jahre 2017. Den ersten Platz konnte sich der nordamerikanische Telekommunikationskonzern AT&T mit einem Umsatz von 148,1 Mrd. Euro sichern. In Deutschland hingegen liegt die Deutsche Telekom im Jahr 2017 mit einem Umsatz von 24,68 Mrd. Euro weit über den stärksten Wettbewerbern Vodafone (10,28 Mrd. Euro) und Telefónica (7,3 Mrd. Euro) und belegt somit den ersten Platz.

Ein Indikator für die Positionierung in Deutschland ist insbesondere die hohe Nachfrage an Telekom-Produkten. Die Kundenzahlen der einzelnen Segmente aus dem ersten Quartal 2018 wurden bereits von der Deutschen Telekom veröffentlicht. 42,7 Mio. Mobilfunk-Kunden haben sich für die Deutsche Telekom entschieden, wodurch sie die Zweitplatzierung auf dem deutschen Markt innehat. Mit 19,1 Mio. Festnetz-Anschlüssen besitzt die Telekom 51,4 % Marktanteil in der Festnetz-Telefonie. Außerdem gehören 13,4 Mio. Breitband-Anschlüsse in Deutschland der Deutschen Telekom, wovon 6,2 Mio. Glasfaser-Kunden sind. Auch in diesem Segment kann sich die Deutsche Telekom als Marktführer positionieren. Im TV-Sektor wiederum werden dem Telekommunikationsunternehmen 3,2 Mio. Kunden zugeordnet. Darunter die TV-Empfangsarten IPTV und SAT.

3 Risikobetrachtung von Telekommunikations-

   unternehmen anhand der SWOT-Analyse

Im Folgenden wird die SWOT-Analyse der Telekommunikationsbranche am Beispiel der Deutschen Telekom durchgeführt. Allgemein lässt sich die SWOT-Analyse in eine Umweltanalyse (strengths and weaknesses) und eine Unternehmensanalyse (opportunities and threats) unterteilen. Um einer guten und detaillierten Unternehmensanalyse gerecht zu werden, wurde diese anhand einer Five-Forces-Analyse dargestellt.

3.1 Stärken und Schwächen

3.1.1 Stärken

In der Telekommunikationsbranche haben Unternehmen den Vorteil, kaum von der Konjunktur abhängig zu sein, d. h. die gesamtwirtschaftliche Lage in Deutschland hat keinen großen Einfluss auf die Nachfrage nach Telekommunikationsprodukten. Zum einen liegt dies daran, dass es sich bei den Telekommunikationskunden um Vertragskunden handelt, die somit an dem Unternehmen für min. zwölf und max. 24 Monate gebunden sind.  Zum anderen liegt dies an der großen Bedeutung des Internets. Privatpersonen haben ein großes Bedürfnis nach einem Internetzugang, wodurch die Priorität dafür höher ist als für andere Güter. Die Frage liegt nicht darin, ob man sich ein Telekommunikationsprodukt kauft, sondern unter welchen Konditionen abhängig von der Leistung, der Dauer und dem Preis.

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